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Starrnadeladapter


Starrnadeladapter sind Prüfadapter die sehr kleine Testpunkt-Abstände kontaktieren können!

Die zugrundeliegende Technik stammt ursprünglich aus der Chip und Leiterplattenproduktion. Dort wird zwischen den Prüfling mit den feinen Strukturen/Abständen und einem Grundraster (dass konventionelle Federkontaktstifte in einem größeren Raster beinhaltet) eine "Kassette" mit Starrnadeln gesetzt. In dieser Kassette sind geführt von mehrere Platten schräg gestellte starre Drahtstifte, die auf einer Seite die feinen Abstände des Prüflings und auf der anderen Seite die groben Abstände des Grundrasters aufweisen.

Damit is es möglich mit einer sehr hohen Präzision und normalen Nadelkräften Testpunkte in einem sehr feinen Raster zu kontaktieren.  

rigidpin_cassette

Vorteile:

  • sehr hohe Treffergenauigkeit der Nadeln
  • ermöglich höhere Nadelkräfte als konventionelle Nadeln in kleinen Rastergrößen
  • Langlebig, da nur Federkontaktstifte mit großen Rastergrößen verwendet werden
  • Kostenvorteile gegenüber einer hohen Anzahl an Nadeln in kleinen Rastergrößen

Nachteile:

  • Höherere Prüfadapter durch zusätzliche Starrnadel-Kassette
  • Aufwändiges, kreuzungsfreies Berechnen der Starrnadeln in der Kassette
  • Zusätzliche elektrische Kontaktstelle zwischen Grundraster und Starrnadel
  • Viel Know-How nötig für die optimale Materialauswahl und optimales Spiel zwischen Starrnadeln und den Platten der Kassette
  • Nicht jede Topologie lässt sich als Starrnadel-realisieren, falls es Zonen mit einer zu großen Dichte an Kontaktierstellen in kleinem Raster gibt
  • Durch die hohe Dichte an Starrnadeln treten hohe punktuelle Kräfte auf den Prüfling (DUT) auf, die durch Niederhalter kompensiert werden müssen

Mit unserer eigenen Software sind wir in der Lage, die Starrnadelkassetten zu berechnen (und deren Bohrprogramme auszugeben) sowie die Daten zu konvertieren um z.b. auf der 3070 die 'normale' generierung der Prüfprogramme mit Bohr und Verdrahtungsdaten des Grundadapters durchzuführen.